social responsibilty

“Wer stark ist, muss auch gut sein!“ Das ist es, was die Großmutter gesagt hatte und was ihre Mutter ihr vorlebte. Unsere heutige Welt sieht sich vielen humanitären Aufgaben gegenüber. Zwei davon sind von besonderer Bedeutung: die Lebensqualität der Ärmsten der Armen soweit zu verbessern, dass sie in ihrer Heimat bleiben können und wo das nicht möglich ist, die Integration von Geflohenen zu unterstützen, denen keine andere Option blieb als die Flucht.

Im Jahre 2011 unterstütze Eva die Gründerin der „Future of Hope Foundation“ Chido Govera beim Aufsetzen der gemeinnützigen Organisation in Zimbabwe. Ihre Mission ist es, das Leben von weiblichen Waisenkindern zu verbessern. Das Ziel ist es, diesen Mädchen eine andere Lebensperspektive aufzuzeigen – indem man ihnen aufzeigt, was sie leisten können. Ihnen zu helfen, ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Ihnen beizubringen, ihren Lebensstandard zu erhöhen, und das aus eigener Kraft. Zusätzlich zum üblichen „Fond-Raising“ arbeitet Eva und ihr Team in Deutschland am Aufbau konkreter Partnerschaften und Projekten, die die Ziele der Organisation unterstützen. Über die Jahre sind Chido Govera und Eva mehr als gute Freundinnen geworden – was sich in einem von Evas Bilder mit dem Titel „Soul Sisters“ ausdrückt.

Seit 2015 unterstützt Eva auch syrische Flüchtlinge beim Aufbau eines neuen Lebens in Deutschland. Der deutsche Wohlfahrtsstaat leistet gute Arbeit, was die Befriedigung der Grundbedürfnisse anbelangt, aber nicht sehr viel mehr darüber hinaus. Eva kümmert sich darum, dass ihre Schützlinge den richtigen Job finden – eine Arbeit, die sie lieben und der sie sich verschreiben. Zu Beginn ihrer Arbeit ging es eher um ganz grundlegende Themen: eine Wohnung finden, Hilfe mit Behördengängen, Begleitung bei Arztbesuchen, Hilfe bei der Einschulung der Kinder und das Sammeln von Geld und Sachspenden für das Einrichten des neuen Heims. Über die Jahre hat sich ihr Fokus verschoben. Heute geht es meistens darum, den Flüchtlingen bei der Suche nach Arbeit zu helfen. Eva hilft, die richtigen Türen zu öffnen, beim Bewerbungsschreiben, bei der Vorbereitung für Tests und Prüfungen und beim Training für Bewerbungsgespräche. Eines ihrer wichtigsten und größten Projekte war es, das Restaurant „Projekt Morgenland“ in ihrer Heimatstadt an den Start zu bringen. Eines ihrer Bilder hängt dort und erinnert die Gäste daran, dass wir alle nur Fremde sind – fast überall. Es heißt „Die Fischfrau“ in Erinnerung an ihre Mutter, die ihr beigebracht hat immer und mit vollem Einsatz zu helfen.

Eva spendet 33% ihrer Arbeitszeit und 33% ihres Profits für diese Aktivitäten.