art work

“Meine Bilder entstehen ganz tief in mir, im Herzen, dem Geist, der Seele – ich weiß es nicht. Sie kommen zu mir und ich habe keine Wahl, als sie zu malen.
Sie sind mein must.“

Im Alter von vier Jahren zog Evas Familie nach Paris. Sie sprach kein Wort Französisch, als ihre Eltern sie im nahegelegenen französischen Kindergarten anmeldeten. Die kluge und sensible Kindergärtnerin gab Eva am ersten Tag Leinwand und Farben. Die ersten Wochen verbrachte sie dann damit, in Farben zu schwelgen während sie ganz nebenher die französische Sprache in sich aufsog. Seit dieser Zeit ist Eva verrückt nach Farben. Ihre ganze Kindheit verbrachte sie damit, zu malen und die natürlichen Muster und Farbstrukturen in der Natur zu beobachten, ganz besonders von Bäumen und Steinen.

Ihre Arbeit ist ein Mix aus Fotographie, Malerei und Text auf Textil. Typisch für ihre Werke ist die Diptychon-Struktur, wobei das Bild-Element in der Regel das größere der beiden Teile darstellt. Ihre Arbeiten muten an wie moderne, feministische Höhlenmalerei. Für die Malerei im Bild-Element setzt sie nur ihren Körper ein, keinerlei Pinsel, Spachtel oder Kelle kommt zum Einsatz. Auf manchen Arbeiten verschmelzen im Bildteil Foto und Malerei zu einem Ganzen. Den natürlich groben Stein- und Baumstrukturen in ihren Bildteilen setzt sie markante Typographie auf Samt entgegen. Aus dem Zusammenspiel beider Teile entsteht die besondere Ausdruckskraft ihrer Arbeiten.

Ihre Arbeiten haben einen ganz eigenen, unverkennbaren Stil. Ein figurativer roter Faden zieht sich durch ihre Arbeit, Stil und Schwerpunkt ihrer Arbeit zeigen, dass sie mit ganzem Herzen dabei ist. Das gute Gespür und der starke und kraftvolle Einsatz von Farben zieht den Beobachter in seinen Bann – oder lässt ihn zögern. Ebenso verhält es sich mit den Themen der Bilder und ihre persönliche Art zu malen. Die Nutzung großer Formate ist ein starkes Echo ihrer Überzeugung und passt gut zu den abstrakten Schilderungen in ihrer Arbeit.